Buchpräsentation „Ungehörte Stimmen“

Vortrag / Diskussion

Alte Muster – neuer Kontext

Buchpräsentation und Diskussion

Fragen von Ungleichheit, Marginalisierung und Diskriminierung sind heute aktueller denn je. Mechanismen der Repräsentation sowie Formen der Wissensproduktion, also der Etablierung von „Wahrheit“, beschreibt die Autorin Nermin Ismail als fundamental für Herrschaft. Nicht erst seit Köln stehen Flüchtlinge im Mittelpunkt der medialen Debatte. Inwiefern prägen postkoloniale Züge die aktuellen Debatten rund um das Flüchtlingsthema?

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Nermin Ismail, Politologin, Autorin, Journalistin, ORF
Alexander Pollak, SOS Mitmensch
Birgit Sauer, Politologin, Universität Wien
Moderation: Hanna Hacker, Kulturwissenschafterin, Universität Wien

Buchbeschreibung

Nermin Ismail
Ungehörte Stimmen
Repräsentation und Wissensproduktion aus postkolonial- feministischer Perspektive

Mit einem Vorwort von Politikwissenschaftlerin Birgit Sauer

Die Autorin reflektiert in diesem Band den postkolonialen Feminismus in seiner Bedeutung für die Politikwissenschaft.

Fragen von Ungleichheit, Marginalisierung und Diskriminierung stehen im Zentrum. Zentral für die Erarbeitung dieser Perspektive ist der Mechanismus der Repräsentation – des Sprechens und des Stehens für  sowie Formen der Wissensproduktion, also der Etablierung von „Wahrheit“, sind dies doch jene Mechanismen, die die Autorin fundamental für Herrschaft ansieht.
Beginnend mit der Darstellung und Verortung von feministischer und postkolonialer Theorie, zeigt sie die Spannungsfelder zwischen Feminismus und Postkolonialismus sowie die Lücken beider Theorieansätze. Danach widmet sie sich der beiden zentralen Konzepte, Repräsentation und Wissensproduktion, aber auch der postkolonialen Kritik. Darauf folgt eine genaue Auseinandersetzung mit zentralen Aussagen der beiden postkolonialen Theoretikerinnen und ihren Positionen. Nermin Ismail reflektiert die postkoloniale Kritik am westlichen Feminismus. Das letzte Kapitel liefert nicht nur ein Resümee, sondern auch Überlegungen zur Bedeutung postkolonial- feministischer Kritik in Einwanderungsländern wie Österreich.

Nermin Ismail, ist 1991 in Wien geboren. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Politikwissenschaften und Islamische Religionspädagogik. Seit ihrer Schulzeit ist sie als freie Journalistin tätig, sowohl im Print- als auch im Fernsehbereich.

Nermin Ismail: Ungehörte Stimmen – Repräsentation und Wissensproduktion aus postkolonial- feministischer Perspektive (Löcker Verlag).

Zusatzinfo: Buchpräsentation und Diskussion mit Nermin Ismail (Politologin, Autorin, Journalistin, ORF), Alexander Pollak (SOS Mitmensch), Birgit Sauer (Politologin, Universität Wien), Moderation: Hanna Hacker (Kulturwissenschafterin, Universität Wien)

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