#muslimlivesmatter #chapelhillshooting

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Es ist Dienstagabend. Razan, 19-jährige Architekturstudentin, kommt ihre frisch verheiratete Schwester Yusor und ihren Ehemann Deah besuchen. Die beiden haben erst vor kurzer Zeit, Ende Dezember, geheiratet. Es hätte ein normaler, schöner, angenehmer Abend sein können, doch er endete ganz anders. Die drei StudentInnen werden in Chapel Hill nahe der North California State University von ihrem Nachbarn Craig Stephen Hicks erschossen. Er stellt sich kurz nach der Tat. Einen Tag später erzählt seine Frau von einem Disput mit den Nachbarn aufgrund der Parkplatzsituation. Sie möchte klarmachen, ihr Mann sei kein Rassist gewesen, die Tat hätte er nicht aus Hass begangen. Doch die Eltern und Angehörigen der Opfer haben anderes zu berichten. Yusors Freundin Amira Ata spricht in einem Interview von Drohungen und auch ihr Vater weiß, dass seine Tochter Angst vor dem Nachbarn hatte. Der Tod der drei StudentInnen hat die Welt gerüttelt. Auf der ganzen Welt haben sich tausende Menschen gesammelt, um diesen Menschen zu gedenken und der Familie zu zeigen, dass die Welt ihnen beisteht.

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Vergangener Sonntag in Paris…

Die Attentate von Paris haben mich vor allem als Mensch und als Journalistin erschüttert. Nachdem ich von der Reise der Muslimischen Jugend gehört habe und mich spontan entschlossen habe mitzufahren, um diese geschichtsträchtigen Momente in Paris festzuhalten, gestaltete ich diesen Beitrag für den ORF.

Eine sehr berührende Erfahrung. Eine sehr besondere Geschichte.

 

Für die Freiheit, gegen den Hass

Dieser Kommentar anlässlich des Pariser Attentats ist in einer kürzeren Fassung am 09.01.2015 im Standard erschienen.

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Wut und Trauer beschreiben die Gefühle vieler Menschen, die sich mit dem Weltgeschehen beschäftigen. Gewalt, Hass und Tod stehen mittlerweile auf der Tagesordnung. Dschihadisten in Syrien, Radikale in Österreich, Pegida in Deutschland und eine Frau die regelmäßig im öffentlichen Raum Musliminnen bespuckt, haben Eines gemeinsam; Sie alle hassen. Ihr Hass führt sie zu gewalttätigen Handlungen, denn sie können keine Vielfalt akzeptieren und fühlen sich verpflichtet „Andere“ zu bekämpfen. Diese Gewalt sei sie physischer oder psychischer Natur schmerzt. Umso mehr, wenn sie im Namen von einer gesamten Religion und ihren Anhängern stattfindet.

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Wien: Muslimin im AKH beschimpft und angespuckt

12.12.2014 | 16:06 | Nermin Ismail

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Studentin Dina Mohammed wird in Wien von einer unbekannten Frau mehrmals angespuckt. Die Passanten zeigen keine Zivilcourage. Sie ist so mutig, dass sie die Spuckerin mit ihrer Kamera verfolgt und verfilmt. Im Interview mit Nermin Ismail erzählt sie von einem eigenartigen Vorfall und von der Unzuverlässigkeit der Polizei.

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What is home?

The world is my home – Vienna is my struggle

Als ich eine Zeit lang in Malaysien war, habe ich mich keine Minute fremd gefühlt. Zuerst sprachen mich die Menschen in Malay an, als ich dann in englischer Sprache antwortete, war oft die Verwunderung groß: „We thought you are local!“ Nach zwei Monaten in Kuala Lumpur, freute ich mich unheimlich auf Wien. Mein eigentliches zu Hause. Gleich am ersten Tag nach meiner Ankunft, sitze ich einem Mann in der U-Bahn gegenüber, der verärgert schimpft: „Geh Hoam. Wos mochn diese Moslems hier bei uns?“
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„Latenter Generalverdacht in der Luft“

Terrorgewalt im Nahen Osten, Übergriffe auf Musliminnen in Europa und eine Politik, die damit überfordert zu sein scheint. Der Innsbrucker Universitätsprofessor Peter Stöger antwortet darauf mit einem Aufruf gegen Hysterie und zu mehr Besonnenheit. Im Gespräch erklärt er wie verstörend die Medienberichterstattung wirkt und wie damit umzugehen ist.

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Um 2 Uhr Früh das letzte Abendmahl

Von Nermin Ismail
  • Drei junge Muslime integrieren die Fastenzeit in ihren Alltag
(c) Asma Aiad

Jonas El-Halawany, Dina Mansour und Imen Bousnina – (c) Asma Aiad

Wien. 15 Uhr, Kastanienallee in Wien Meidling Fünf Jugendliche. Zwölf Kinder. Ein bunter Tisch, weißes Papier und unzählige Stifte. Rund herum stehen kleine Rutschen und Räder aus Plastik. Bälle werden quer durch den Raum geschossen. Spielzeuge liegen herum. Kinder schreien. Dina Mansour hat Hunger. Seit Sonnenaufgang hat die 16-Jährige nichts gegessen.

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Muslim Fashion im Ramadan

Erst erklärt der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) das französische Gesetz gegen eine Vollverschleierung in der Öffentlichkeit für zulässig, dann fordert die FPÖ ein Burkaverbot hierzulande. Begründet werde dies damit, dass Frauen in „weiten, konservativen Kreisen der islamischen Zuwanderungsgesellschaft“ als Mensch zweiter Klasse betrachtet werden, so Frauensprecherin Carmen Gartelgruber. Die Freiheitlichen argumentieren, dass ein Verbot kein Widerspruch zur Religionsfreiheit bedeute. Efgani Dönmez, grüner Bundesrat, erhöht die Latte wieder einmal und will Frauen mit Burka die Sozialleistungen absprechen. Davon distanziert sich Grünen-Chefin Glawischnig und macht klar, Verbote seien keine Lösung des Problems. Die Frage welches Problem bleibt offen. Die Burkadebatte nervt, weil sie keine ist.

DKNY´s Ramadan Kollektion

Gleichzeitig kommt Donna Karan New York mit einer neuen Ramadan-Summer Collection 2014 und zeigt: „Muslim Fashion“ ist viel mehr. „Muslim dress means more than the burqa” titelt The Independent. Die Mehrheit der muslimischen Frauen in Österreich bedecken ihr Gesicht nicht. Es ist eine Minderheit, die ebenso respektiert werden muss. Die Mehrheit der muslimischen Frauen in Österreich ist modebewusst und stilvoll. MuslimInnen sind vielfältig und zeigen die Diversität einer Community.

Die neue Kollektion

Die neue Kollektion

Islamische Mode für stilbewusste Frauen im Ramadan

Die Kollektion von Donna Karan kommt genau zum richtigen Zeitpunkt: Es ist Ramadan. Eine Zeit, in der MuslimInnen reflektieren und sich spirituell aufladen. Sie fasten, halten sich von schlechten Gewohnheiten fern und bemühen sich an ihrem Charakter zu arbeiten. Dennoch ist Ramadan eine freudige Zeit, in der gefeiert wird.

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