Bloggerin Menerva Hammad: „Erlebe häufig Anfeindungen“

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Du bist eine waschechte Wienerin. Noch dazu bist du Bloggerin und hast die letzten Jahre vor allem in einem arabischen Land, in Kuwait, gelebt. Wie war das für dich?
Ungewohnt. Ich habe meine Comfortzone verlassen, das musste ich dort lernen. Es ist eine Gesellschaft, die sehr durchmischt ist, viele Nationalitäten und Religionen prallen dort aufeinander, noch mehr Sprachen und Kulturen. Es war sehr interessant. Die letzten 3,5 Jahre zwischen Kuwait, NY, Texas und Dubai zu leben, war sicher ein Abenteuer, ich würde aber nicht weiter so leben wollen. Ich bin ein Mensch, der Sesshaftigkeit in seinem Leben braucht.

Wahlkampf-Finale: Ein Rückblick

Nermin Ismail

Nermin Ismail- Politik. Menschenrechte und alles, was mit Menschen zu tun hat. Hinhören und nachfragen.

Wie haben sich Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen im zweiten Teil des Wahlkampfs geschlagen? Welche Strategien befolgten sie? Was verrät ihre Körpersprache über sie und wie konnten sie in der digitalen Welt punkten?

Zehn TV-Duelle in 150 Minuten im ersten Durchgang. Unzählige Konfrontationen im zweiten. Norbert Hofer und Alexander Van der Bellen absolvierten in den vier Wochen bis zur Stichwahl mehrere Duelle. Sie lieferten sich einen harten Schlagabtausch nach dem anderen. Begonnen hat es auf Puls4 mit dem ersten Fernsehduell zwischen den beiden Hofburg-Kandidaten. Hier wurde klar: Der softe Kurs ist vorbei. Hier wurden beide ziemlich angriffig, zum Teil auch untergriffig. „Wir befinden uns in einer Situation, die wir so noch nie hatten. Dass ein Bundespräsidentschaftskandidat das Sch-Wort verwendet, ist für einen staatsmännischen Stil unüblich“, erklärt Kommunikations- und Verhaltensprofilerin Tatjana Lackner.

Bis zum legendären Duell auf ATV, das unmoderiert verlaufen ist, schien die Tonalität eine ganz andere zu sein (zu sehen hier). Von der anfänglichen Zurückhaltung Van der Bellens war nichts mehr zu spüren: „Sie haben in den letzten Wochen so viel Kreide gefressen, Herr Hofer. Nur sieht man es Ihnen noch nicht an“, lautete der Vorwurf Van der Bellens, als es um die EU ging. Doch Hofer blieb ihm nichts schuldig: „Herr Doktor, Sie sind heute so böse. Ich weiß gar nicht warum? Ich habe Ihnen nichts getan.“

Alexander Van der Bellen (Grüne), Norbert Hofer (FPÖ), im Rahmen einer ATV Diskussionsrunde mit den Präsidentschaftskanditaten zur BP- Wahl

APA/ HANS PUNZ

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„Latenter Generalverdacht in der Luft“

Terrorgewalt im Nahen Osten, Übergriffe auf Musliminnen in Europa und eine Politik, die damit überfordert zu sein scheint. Der Innsbrucker Universitätsprofessor Peter Stöger antwortet darauf mit einem Aufruf gegen Hysterie und zu mehr Besonnenheit. Im Gespräch erklärt er wie verstörend die Medienberichterstattung wirkt und wie damit umzugehen ist.

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„Nach den Sternen greifen“

Lehrende und Technikerin Dilek Yücel als Vorbild für muslimische Frauen in der Arbeitswelt*

Dilek Yücel (rechts) und ihre Mentorin Brigitte Ratzer. - © Asma Aiad

Dilek Yücel (rechts) und ihre Mentorin Brigitte Ratzer. © Asma Aiad

Wien. Dilek Yücel hat es als türkischstämmige IT-Spezialistin geschafft, in einer männerdominierten Arbeitswelt erfolgreich Fuß zu fassen. Sie studierte medizinische Informatik an der Technischen Universität Wien und kam über das Projekt „Teach for Austria“ zum Unterrichten in eine Mittelschule. Die Lehrerin ist technikbegeistert und hat im Rahmen des Mentoring-Projekts der Muslimischen Jugend Österreich ihre Passion für die Technik wiederentdeckt. Sie referiert an Hochschulen zum Thema „Transkulturalität und Diversity“ und doziert am privaten Studiengang für das Lehramt für Islamische Religion an Pflichtschulen in Wien. Ihr Motto: „Gemeinsam für eine bessere Zukunft!“

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Was wäre, wenn…

… es keine Ausländer gäbe. In der Schweiz stellt sich ein Projekt diese Frage.
In der Initiative „ohne dich“ protestieren viele Schweizer gegen das Ergebnis des Einwanderungs-Referendum


Wien. Vor knapp drei Wochen stimmten die Schweizer für eine Einwanderungsquote. Mit ihrer Initiative „ohne dich“ haben die drei Männer Bernhard Stoller, Ralph Moser und und Silvan Groher darauf reagiert. Auf der gleichnamigen Homepage können Schweizer mit Foto bekunden, wie miserabel, einsam und trist ihr Leben ohne den Ausländer ihrer Wahl aussehen würde. Die Resonanz ist groß. Binnen weniger Stunden haben sich 300 Paare zu ihrem „Ausländer“ online geoutet. Die „Wiener Zeitung“ sprach mit den drei Initiatoren. Weiterlesen

Ein Leben für die Umwelt

Sarah Abou El-Magd sieht Umweltschutz als Lebensphilosophie und Lebensweise. Ihre Motivation findet sie in ihrer Religion, denn im Islam wird die Erde als anvertrautes Gut betrachtet. Und der Mensch als der einzige Wesen, der mit Vernunft und Verstand ausgestattet ist. Diese braucht er, um die Umwelt zu bewahren und auf die Erde zu achten. Nicht nur achten, aber auch bewundern und respektieren- soll ein Muslim/eine Muslimin die Natur, die Umwelt. Sarah hat ihr Studium gewechselt und widmet sich in ihrer Freizeit, in ihrem Job und auch ihrem Studium der Umwelt. In vielen Details ihres Lebens achtet sie auf die Umwelt, der Gesundheit und der richtigen Umgangweise mit beiden. Dabei stößt sie aber auch an so manchen Grenzen.

*Dieser Beitrag ist am 02.03.2013 im ORF2 in der Sendung „Religionen der Welt“ erschienen.

Die Journalisten des Jahres: Wolf und Zarinfard

Es ist Faschingsdienstag. Journalisten und Journalistinnen, die schon lange in der Branche sind, kennen diesen Tag. Alle Jahre wieder werden die besten Journalisten des Jahres auf die Bühne gebeten. Dieses Jahr aber nach einem anderen, ganz besonderen Modell.

„Jedes Jahr dasselbe“, hör ich immer wieder bei meinen Gesprächen mit den Kollegen und Kolleginnen. Drei Stunden lang werden Leute auf die Bühne gebeten, sie sagen etwas, es wird applaudiert, die Preise werden verliehen und so vergehen drei Stunden. Irgendwie fad. Vorallem, wenn man zum fünften, sechsten, siebten Mal da ist. Um mit genau diesem Klischee, die Preisverleihung sei eine reine Zeitvergeudung,aufzuräumen, haben sich die Organisatoren dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen.
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Unter uns Österreicher

Live aus der U-Bahn mit Nermin Ismail Was lesen Sie denn da? Lernen Sie für den Staatsbürgerschaftstest? Wie bitte? Sie studieren. Aha.
Aber, aber ich meine, dürfen Sie das überhaupt? Ich meine Sie sind doch nicht frei, unterdrückt oder so oder wie war das nochmal? Das stand ja gestern in der Zeitung. Ach egal. Jetzt muss ich aber gestehen, Sie können gut Deutsch. Wann haben Sie das denn gelernt? Ohne Akzent, das ist ja unglaublich. Fast unheimlich. Wie? Mein Deutsch ist auch gut? Ja das ist klar ich bin ja waschechter Österreicher. Wie bitte? Was sagen Sie? Ah ich verstehe, Sie sind hier geboren. Aber Sie wollen bestimmt wieder zurück nach Hause, in die Türkei. Wie bitte? Österreich ist Ihre was? Ihre Heimat. Aber das geht doch gar nicht, sie schauen ja gar nicht österreichisch aus. Also gehen Sie bitte lieber nach Haus.

„Sunnitischer Islam erlaubt keine islamische Staatsform“

Die Muslimbrüder schlossen Abdel Moneim Abu El-Futuh wegen seiner Entscheidung, bei der Präsidentschaftswahl zu kandidieren, aus. Er fühle sich der Idee trotzdem noch verbunden, sagt er im Gespräch mit Nermin Ismail.

*****

STANDARD: Sie haben sich nach der Revolution entschieden, als ehemaliger Muslimbruder, für die Präsidentschaftswahl zu kandidieren. Soll Ägypten mit Ihnen als Präsident islamisch werden?

Abu El-Futuh: Ich habe mich entschieden, unabhängig und nicht als Repräsentant der Muslimbrüder zu kandidieren. Auch wenn ich von dieser Organisation getrennt bin, fühle ich mich ihrer Idee noch verbunden. Allerdings wollen alle islamischen Bewegungen in Ägypten keinen islamischen, sondern einen zivilen, demokratischen Staat: eine Verfassung, ein Parlament, welches das Volk repräsentiert und eine Regierung, die demokratisch gewählt ist. Der sunnitische Islam erlaubt keine islamische Staatsform. Deswegen ist die Furcht vieler Menschen, die Islamisten würden einen religiösen Staat installieren, fehl am Platz. Das war und wird nicht sein.

STANDARD: Heißt dies, dass im Islam, Ihrer Auffassung nach, Religion und Politik getrennt sein sollten?
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Köpfe der Zukunft: Yassmin Abdel-Magied

Frauen und Motorsport? Für Yasmin Abdel-Magied kein Traum, sondern tägliche Realität. In unserem Interview spricht sie über die Liebe zu lauten Motoren und schönen Autos. Das Gespräch ist in englischer Sprache verfasst.

KISMET: You have a passion for cars which is not usual and ordinary. Not for women and even less for muslim women. How did you become involved with that?

Yassmin Abdel-Magied: To be honest my love for motorsport only really began when I was in middle school at about 13 years old. I saw a film where a kid was a go kart racer and fell in love with the idea and then began to read more and more about cars, machines, F1 and racing. I remember taking out all the F1 history books from the library and trying to remember all the names of the greats… and realised the beauty of it all!

KISMET: So you´re the first female, Muslim, formula one racing driver. How do the reactions from your surrounding field look like? Are peoples surprised when they hear of your passion?

Oh I am not there yet! But it is definitely a dream I would love to achieve. The reactions have been quite varied – but the level of response and reaction has been really incredible. I have had many people wish me luck and unequivocal support, and I have had others tell me that this isn’t really the place for women, let alone Muslims. I think it actually brings up a lot of other issues that lie beneath the surface as well in terms of gender equality in such a sport and what people think Muslim females can or can’t do. My father is of the opinion that it is better for me to pursue the technical/engineering aspect, while my mother simply said to me – “if you really really want this and you won’t be doing anything that is Islamically incorrect then go for it.” So there has been every extreme and everything in between, but I just do what I do.

KISMET: You were born in Khartoum, raised up in Brisbane, you´ve visited islamic and christian schools and now you´re studying mechanical engineering at the Brisbane university. Did you go through the phase of the lost identity like most people having migration background?

I think everyone that migrates to a different country and grows up in a society that is different to the one they are brought up in will always face an identity challenge, and I am no exception. Alhamdulilah though, having my parents and family around me, as well as having a strong foundation of faith from my Islamic school days helped me immensely. I think it was most difficult during high school, as that is an age where we are all trying to figure out who we are and where we stand in this world, but I found my purpose in life early on Alhamdulilah, and that was to help people, and to have an impact on everyone I meet inshallah. One way I do that is by embracing my more uncommon passions, like cars, and showing people that Muslims aren’t all that different! I think I have grown to enjoy my differences as something to be proud of and to be embraced.

KISMET: Tell me about Youth Without Borders? (When did it start, do you have a team, how was it at the beginning, what are your activities etc.)

YWB actually started as an idea at the end of 2007. It was the four days before my QCST exams (the final exams for year 12, that sets our high school graduating results), and I had been selected to attend a conference called the ‘Asia Pacific Cities Summit’. It was a fantastic experience and as part of the Youth component, 100 young people from around the Asia Pacific came together to talk about change in our region. Something I noticed throughout the four days though, was the although there were many extremely passionate and capable youth in our region, they still competed for funds, still had conflicting interests…even though they were all working on similar issues, trying to help the same people. It led me to think “wouldn’t it be great if there were an organisation whose pure focus is to bring these people and organisations together to work on projects?”. That is essentially how YWB was born. I pitched the idea on a boat trip during the conference and got mixed reception…but I decided to do it anyway. Now here I am! We have a strategic board of three, a management committee of 10 and a membership in Australia of 70 and around the Asia Pacific of about 150. Projects we do range from organising mobile libraries in Indonesia to setting up football teams for marginalised kids in Brisbane, and we are always looking for new places to expand and grow!

KISMET: „Shinpads and Hijabs“ is the soccer team coached by you. Are sports important in your life? What do you want to achieve with this project?

Sports are actually an extremely important part of my life. From being an extremely avid football fan (the biggest one in my family actually), to boxing for the last three years and also cycling, running and going to the gym on a regular basis, I find the importance of healthy living and staying fit imperative for everyone, regardless of gender, religion or race. Shinpads and hijabs is an extraordinary project started by Football United and partnering with YWB – essentially teaching young Muslim girls to play football. We train them at the school and have brought in national champion female soccer players from around the country to show these girls how it is done. Not only do these girls now have an increased sense of confidence in their ability, as well as an increased level of fitness, we have provided these girls with an opportunity they may have never previously been able to access. Some are considering taking up soccer as a full time extracurricular sport and joining and league, and now many parents are more comfortable with their girls playing organised sport more competitively. I am a great believer in sport being one of the great equalisers and football is definitely the world game and a passion for many, so it is great to see it bring change and open the eyes of so many Muslim girls here in Brisbane.

KISMET: Yassmin you´re dedicated to empowering youth in Australia and around the world. What can you do for youth all around the world?

What can I do? That’s a pretty big question I guess! Anything the world needs me to do I guess. I am reluctant to ‘talk for the Muslim Youth’ because we are so varied and all face various issues, but I am dedicated to the concept of empowerment and will work for it wherever in the world I am. For now, that happens to be Australia, but who knows where that might lead me to inshallah. Make no mistake though, I am willing to give it my all!

KISMET: What do you want people to know about Islam and Muslim women?

I guess there are a few things that people should understand – however I will preface this by saying that I am no expert on these matters! In terms of Islam; Islam is an extremely varied and multicultural religion and there are so many

KISMET: Last year you were awarded the Young Queenslander of the Year. How did you feel?

Subhanallah it was amazing! It was so unexpected and I felt extremely humbled and indebted to everyone who has helped me along the way, especially my parents – without whom, I would not be here! It has also given me the amazing opportunity to reach out to so many more people and to learn so much more! Definitely something that I feel blessed to receive and I hope that I can use it to its full potential inshallah.

KISMET: What do you want to reach exactly with your work? Do you have a certain message?

There are a number of things I want to achieve in my life inshallah… nothing so concrete as yet but I want to have a positive impact inshallah on every person I meet; essentially live a life that is worthwhile and that leaves a legacy. I also want to impress this upon everyone I talk to as well; don’t underestimate the impact you can have on someone else’s life. My hope is that inshallah by living, I have made others’ lives better.

KISMET: Yassmin do you think being part of the integration process of muslim youth in Brisbane. Can you change the picture of the oppressed, poor, muslim woman represented in the media through your participation and emancipation? Are you breaking stereotypes?

I would like to think that I am inshallah! In fact, I take pride in doing things in the most unexpected way, and being a mechanical engineering, football loving, F1 aspiring boxer – as well as a female Muslim, does a pretty good job of breaking stereotypes you might say. But also just being open to questions — being able to have conversations about Islam and politics but also the rugby and the cricket – shows people that it I am just another Australian youth and they have nothing to fear. I believe that ignorance is the cause of most prejudice as people fear what they do not know, so if I can help remove that ignorance, then we can inshallah remove any prejudice and fear. I do think we are extremely lucky though in Australia, the system has supported me this far =)

KISMET: How do you see your future and the future of the integration debate around the western society?

To be honest I am not exactly sure. I know it is going to be difficult at times, but also I believe people are ultimately good and are willing to learn, so hopefully we can work with that.

KISMET: Last but not least you´re planning to build your own vehicle? Is this true?

Yes I am! I am saving up for a really good set of tools at the moment, but am searching for a corvette stingray that I can work it. It will probably take a fair few years, but I will love it! In the meantime I might just settle for a regular datsun, but from my previous experience I will also need a ‘daily driving’ car; ones that are being worked on aren’t always completely reliable!

Interviewd by Nermin Ismail.(Picture: DR)

Köpfe der Zukunft: Jana Kossaibiti


In Teil zwei der neuen KISMET-Serie spricht die Bloggerin Jana Kossaibiti über ihre Leidenschaft täglich das neueste aus der Modewelt zu präsentieren. Das Originalinterview steht vorerst in englischer Sprache zur Verfügung, eine Übersetzung folgt in Kürze.

KISMET: Jana you´re a medicine student and started a blog (Hijab Style) some years ago, which got very popular. Can you tell me what you are doing exactly and what motivated you for doing that?

Kossaibiti: I started my blog, Hijab Style, in September 2007. I already had an interest in blogging, but didn’t really come across blogs which focussed on Muslim women’s fashion and clothing. So I decided to start my own, which is all about style ideas and fashion inspiration for Muslim women who wear hijab.

KISMET: Jana Kossaibiti, you got very public. Why do you gained so much fame and still have so much success with your job?

Kossaibiti: As one of the first blogs to cover Muslim women’s fashion in depth, it caught the attention of the media, and that definitely had a big impact on the blog’s popularity. Writing for The Guardian and Vogue.com brought the issue of hijab into a new light, that was rarely explored previously.

KISMET: You have over 23.000 visitors. What do you think, why there´s such a rush on your blog. How do you cope with it?

Kossaibiti: Even though my blog is primarily aimed at Muslim women in the UK, I often cover international designers and of course style ideas apply everywhere. I think

KISMET: Born and raised up in London, having Lebanese parents. What do you say about yourself? Where do you belong to?

Kossaibiti: I think of myself as British-Lebanese, taking the best of both cultures.

KISMET: Is Fashion something important for every muslim girl/ woman? Does the cultural heritage play a big role or is it minor matter?

Kossaibiti: Everyone places an importance on fashion to differing extents. For Muslim women who wear hijab, often it means that they need to put in more effort than most when considering their clothing options. Cultural heritage, again, will depend on the person. Many Muslim women prefer to wear only their traditional clothing, whereas others will incorporate only parts of it into their outfits.

KISMET: How do you combine western fashion with the Islamic dress code? What does your experience look like? Is it hard?

Kossaibiti: I always keep in mind the basic Islamic principles, for example wearing loose-fitting clothes, and try to find items which fit within those criteria. Although that usually means lots of layering, since it’s difficult to find clothes which for example, are both loose fitting, high-necked and long-sleeved.

KISMET: You said in an interview muslim women are underrepresented. Why? What are you doing to change that?

Kossaibiti: Most of the media discussions around and hijab and Muslim women are extremely polarised, and rarely do you see Muslim women themselves speaking. There always seems to be someone else doing it on our behalf, whether it’s male religious leaders or Western politicians. I think my blog provides a place where Muslim women can talk about hijab on their own terms, without interference from others.

KISMET: The debating of topics like integration, women in Islam etc. is always current and ongoing. Which impact do you have on the English society? Can you be part of a successful integration?

Kossaibiti: I think the issue of integration goes much further than simply what people wear. It’s more to do with attitudes and how much people are willing to part of the wider society.

KISMET: Do you have a certain message, which you are certainly trying to make public? An higher goal?

Kossaibiti: I’d like for people to understand that hijab is a ultimately a woman’s choice, and that it shouldn’t be over-inflated and used for political purposes. At the end of the day, it really should be down to the women herself whether she wants to wear hijab, how she does it and what her reasons are.

KISMET: If you close your eyes and think about the future. Where do you see yourself in ten years?

Kossaibiti: In ten years time, I hope to be enjoying my career as a doctor, as well as perhaps keeping up my interest in fashion on the side!

Interviewed by Nermin Ismail.(Picture: Private)