„Die Einheit der Verschiedenen“ – Ein Statement

Für die einen ist es gelebte Realität für die anderen der pure Alptraum. Diskussionen rund um die Frage: „Gehört der Islam zu Österreich/Deutschland?“ erregen die Gemüter. Muslime werden meist fremdverortet und als temporäre Gäste geduldet. Sie werden gerne als Sündenbock oder Sozialschmarotzer abgestempelt. Dabei sind Menschen mit Migrationshintergrund eine tragende Säule der nationalen Wirtschaft und ein nicht unbedeutender Teil der Gesellschaft. Selten kam ein Zuspruch von der Politik, eine Anerkennung. Nicht nur in Deutschland machte Thilo Sarrazin Schlagzeilen mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“, sondern europaweit. Ab und zu gibt es doch ein Signum der Wertschätzung. Nämlich dann, wenn Politiker erkennen, dass auch in Muslimen eine potentielle Wählerschaft steckt. Aber auch dann, wenn ein Staatsoberhaupt ein Ausdruck der Achtung für unerlässlich erklärt und sich Zeit für eine von vielen Communities nimmt.

(c) Fritz Radinger

Selfie mit einer muslimischen Studentin

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في أمل

في أمل إيه في أمل

Is there hope – Yes there is hope

Gibt es Hoffnung – Ja es gibt Hoffnung

http://fairouzandi.blogspot.co.at/2013_05_01_archive.html

Fayruz. Sie ist die populärste Sängerin des Libanons und eine der bekanntesten im mittleren Osten. Während des libanesischen Bürgerkriegs von 1975 bis 1990 verließ sie den Libanon nicht. Sie blieb in ihrer Heimat, fürchtete sich nicht. Fayruz festigte damit ihren guten Ruf in der arabischen Welt.

Inspiriert. Täglich sterben Menschen vor Hunger. Täglich versuchen Menschen vor ihrem Leben zu flüchten, in eine bessere Welt. Täglich erkranken Menschen. Täglich trauern Menschen. Heute haben wir alle möglichen technischen Möglichkeiten, Bilder aus aller Welt zu empfangen. Eine Auswahl dieser Menschen zu sehen, zu hören, mit ihnen mitzuempfinden. Das löst in mir Trauer aus. Ein Gefühl der Ohnmacht. Continue reading