Dudu Kücükgöl: Islam und Feminismus sind kein Widerspruch

Muslimische Frauen werden in der Öffentlichkeit vor allem als Opfer betrachtet. Viele von ihnen wehren sich gegen dieses Bild – sie sehen sich als Feministinnen in der Tradition des Propheten Mohammed.

Wien. Feminismus zielt auf die Gleichstellung von Frau und Mann ab. Er beinhaltet „Handlungen und Haltungen, die die Unterdrückung, Benachteiligung, den Ausschluss und die Marginalisierung von Frauen zu überwinden versuchen“, wie Politikwissenschaftlerin Birgit Sauer sagt. Weiters versuchen Feministinnen, Ungleichheit aufgrund von sozialer Position, Ethnizität, Religion oder sexueller Orientierung aufzuheben. All das sind Anliegen, die auch muslimische Frauen vertreten – und sie erheben diese Forderungen zum Teil auch lautstark.
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