erinnern und gedenken

Der Gipfel aller damaligen Geschehnisse während des Angriffskriegs gegen Bosnien-Herzegowina war das Massaker an den BosniakInnen in der UN-geschützten Enklave Srebrenica, welches im Juli 1995 von großserbischen Nationalisten begangen wurde. In nur wenigen Tagen an jenem Juli wurden über 8.300 Menschen getötet, vor allem Männer und Knaben im Alter von 12 bis 77 Jahren. Die Geschehnisse in der Enklave Srebrenica gelten als das schlimmste Massaker in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Internationale Gerichtshöfe in Den Haag haben dieses Verbrechen mehrmals als Völkermord anerkannt und verurteilt.

*Dieser Beitrag ist im ORF Religionsmagazin „Religionen der Welt“ erschienen.