Schlecht in Deutsch? Endstation Sonderschule

Bildung. Rund 30 Prozent der Sonderschüler haben Migrationshintergrund – Experten klagen, dass sie häufig wegen Sprachproblemen vorschnell aus der Regelschule abgeschoben werden. 

Wien. Kommt in Deutsch nicht mit, kann in Mathe nicht folgen, ist auffällig und stört den Unterricht. Ein Befund für Schüler, der allzu oft in die Sonderschule führt. Und ein Weg, der von Kindern mit Migrationshintergrund überproportional häufig beschritten wird: 29,1Prozent der Sonderschüler haben eine nicht deutsche Umgangssprache – das sind 3767 von 13.198 Sonderschülern. „Ja, ganz klar sind die Kinder mit Migrationshintergrund, deren Eltern aus einer bildungsfernen Schicht kommen, benachteiligt“, sagt Bildungsexpertin Heidi Schrodt.
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