Ein Vorzeigemodell für den Islamunterricht

Studenten lernen, Verantwortung für die Bildung und Ausbildung muslimischer Kinder zu übernehmen

Wien – Die Glocke läutet, die Schüler stürmen in die Klasse hinein. Hedija Hadzic betritt den Klassenraum. „Schritt für Schritt lebt man sich in den Schulalltag hinein. Je öfter man unterrichtet, desto besser fühlt man sich“, berichtet die 23-Jährige von ihrer schulpraktischen Zeit. Denn schon vom ersten Semester an musste die Lehramtsstudentin im Zuge des privaten Studiengangs für Islamische Religion an Pflichtschulen schulpraktische Studien absolvieren.

Hedija war 18, als sie sich kurzfristig für die Ausbildung entschied. Jetzt steht sie kurz vor ihrer Bachelorprüfung. „Ethik im Religionsunterricht“ ist der Titel ihrer Abschlussarbeit, die sowohl theoretische als auch praktische Elemente dieser Thematik behandelt. Das hat sie bewusst so entschieden, denn „es soll für die Religionslehrer im Unterricht nützlich und umsetzbar sein. Wir haben noch lange nicht ausreichende Materialien.“
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